Chemie

Bunsen


Robert Wilhelm Eberhard von Bunsen war ein deutscher Chemiker, der am 31. März 1811 in Göttingen geboren wurde. Seine wichtigste Anerkennung ist der Bunsenbrenner, ein Brenner, den er perfektionierte und den der Physiker Michael Faraday erfand. Arbeitete mit spektralen Emissionen von beheizten Elementen.

Bunsen war der jüngste Sohn von vier Brüdern. Er studierte an der Universität Göttingen und promovierte im Alter von 19 Jahren. Von 1830 bis 1833 reiste Bunsen durch Westeuropa. Während dieser Reisen lernte er Wissenschaftler wie Runge, Justus von Liebig und Mitscherlich kennen.

Zurück in Deutschland war er Professor an der Universität Göttingen und begann, die Unlöslichkeit von Metallsalzen der Arsen-Säure zu untersuchen. Seine Entdeckung der Verwendung von Eisenoxidhydrat als Fällungsmittel ist bis heute das bekannteste Gegenmittel gegen Arsenvergiftungen.

1836 gelang es Wohler in Kassel. Nachdem er dort zwei Jahre unterrichtet hatte, nahm er eine Stelle an der Universität Marburg an, wo er Arsinderivate studierte. Bunsen starb fast an einer Arsenvergiftung. Durch eine Explosion, die eine Glasscherbe auf sein Auge projizierte, verlor er auch einen Teil seines Augenlichts.

1841 schuf Bunsen die Kohlenstoffelektrode, die die in Batterien verwendete teure Platinelektrode ersetzen sollte.

1852 übernahm er das Amt des Leopold Gmelin am Heidlberg. Studierte die Gewinnung von Chlorwasserstoff.

1859 untersuchte er zusammen mit Gustav Kirchhoff Emissionsspektren von erhitzten Elementen. Zu dieser Zeit wurde der Brenner perfektioniert. Es wurde bereits 1885 von Michael Faraday erfunden. Heute ist es als Bunsenbrenner oder Bunsenbrenner bekannt.
Bunsen ging im Alter von 78 Jahren in den Ruhestand und verlagerte sein Interesse auf die Geologie, die lange sein Hobby gewesen war.

Er starb am 16. August 1899 in Heidelberg.