Chemie

Fritz Strassmann


Fritz Strassmann war ein Chemiker und Physiker, der am 22. Februar 1902 in Boppard geboren wurde. Es war wichtig für seine Forschung auf dem Gebiet der Radioaktivität.

Er studierte an der Technischen Universität Hannover und promovierte 1929 zum Doktor der Radioaktivität in der Geochronologie.

Zusammen mit Lise Meitner und Otto Hahn entdeckte sie 1938 die Kernspaltung. Nach dieser Entdeckung musste Lise Deutschland verlassen, weil sie Jüdin war. Aus diesem Grund löste sich die Gruppe der Wissenschaftler auf.

Er arbeitete auch mit seinem Neffen Otto Robert Frish zusammen. Mit Otto produzierte er Barium durch Beschuss von Uran mit Neutronen.

Während des Zweiten Weltkriegs setzten Strassmann und Hahn das Studium der Kernphysik fort. Mit Kriegsende wurde Strassmann Professor für Anorganische Chemie und Kernchemie an der Universität Mainz.
Er war Direktor des Instituts für Chemie an der Universität Mainz und gewann 1966 den Enrico-Fermi-Preis.

In der wissenschaftlichen Welt galt er als von der schwedischen Akademie als falsch eingestuft, da der Nobelpreis für Chemie 1944 nur für Otto Hahn verliehen wurde, wobei Otto Frish, Lise Meitner und er außer Acht gelassen wurden.

Er starb am 22. April 1980 in Mainz.


Video: Fritz Straßmann - Mainzer Spuren (September 2021).