Chemie

Heisenberg


Werner Karl Heisenber wurde am 5. Dezember 1901 in Würzburg geboren. Er war ein berühmter Nobelpreisträger Physiker.

Er begann seinen Physikkurs 1920 in München. Während eines Kongresses von Niels Bohr in Kopenhagen erläuterte Heisenberg seine Ideen zur Quantenmechanik und freundete sich von dort aus sehr eng mit Bohr an.

1919 formulierte er das Unsicherheitsprinzip. Für ihn ist es unmöglich, gleichzeitig die Sicherheit der Position und Geschwindigkeit eines Teilchens zu kennen. Je höher die Genauigkeit ist, mit der einer bekannt ist, desto geringer ist die Genauigkeit, mit der der andere bekannt sein kann.

1923 wurde Heisenberg Doktor der Universität München. Er war einer der Gründer der Quantenmechanik. Er war Leiter des nationalsozialistischen Atomprogramms. 1924 wurde er Assistent von Max Born am Universitätszentrum Göttingen. Anschließend zog er nach Kopenhagen, wo er mit Niels Bohr zusammenarbeitete. Im folgenden Jahr entwickelte er die Matrixmechanik.

1927 begann er an der Universität Leipzig, Physik zu unterrichten, wo er das Unsicherheitsprinzip darlegte. Für die Entstehung der Quantenmechanik erhielt er 1932 den Nobelpreis für Physik.

Von 1942 bis 1945 leitete er das Max-Planck-Institut in Berlin. Er arbeitete mit Otto Hahn, einem der Entdecker der Kernspaltung, an der Konstruktion eines Kernreaktors während des Zweiten Weltkriegs. Heisenber kämpfte darum, die Kernenergie nicht für Kriegszwecke zu nutzen.

Er organisierte und leitete das Göttinger Institut für Physik und Astrophysik. Das Institut zog 1958 nach München und Heisenberg begann sein Studium der Elementarteilchentheorie. Er erfuhr von der Struktur des Atomkerns, der Hydrodynamik der Turbulenz kosmischer Strahlen und dem Ferromagnetismus.

Einige damalige Physiker wie Albert Einsten lehnten seine Theorie ab, weil sie gegen die Prinzipien der klassischen Physik, die Newtonsche Physik, verstießen. Die Wahrheit ist, dass Heisenberg nicht nur der Physik, sondern auch dem Wissen ein neues Feld eröffnet hat.

Heisenberg starb am 1. Februar 1976 in München.


Video: Werner Heisenberg und die Frage nach der Wirklichkeit (September 2021).