Chemie

Kekulé


Friedrich August Kekulé war ein bedeutender Chemiker, der am 7. September 1829 in Deutschland geboren wurde. Er entwickelte Formeln für organische Verbindungen, erstellte einige Postulate für das Kohlenstoffatom und formulierte die Struktur von Benzol.

Er begann sein akademisches Studium an der Universität Gießen und studierte Architektur. Beeinflusst von Justus von Liebig wechselte er zum Chemiekurs. Er promovierte 1852 und studierte in Paris, Frankreich.

Er wurde 1856 Universitätsprofessor in Deutschland an der Universität Heidelberg. In Belgien war er 1858 an der Universität Gent für einen Lehrstuhl für Chemie verantwortlich.

Im selben Jahr bewies er, dass das Kohlenstoffatom vierwertig ist und dass sie zusammen Kohlenstoffketten bilden. Diese Idee ebnete den Weg für das Verständnis offenkettiger Verbindungen. Es wurde fast gleichzeitig, aber unabhängig von Archibald Scott Couper angekündigt.

1857 beschrieb er Kekulés Postulate über das Kohlenstoffatom. 1865 hatte er einen Traum, der ihn dazu brachte, die Struktur von Benzol zu formulieren. Sagte Kekulé:

„Ich saß am Tisch und schrieb mein Kompendium, aber die Arbeit würde nicht nachgeben. Meine Gedanken waren anderswo. Ich drehte den Stuhl zum Kamin und fing an zu schlafen. Wieder begannen die Atome vor meinen Augen zu purzeln. Diesmal hielten die kleineren Gruppen bescheiden Abstand. Meine mentale Vision, die durch wiederholte Visionen dieser Art geschärft wurde, konnte nun größere Strukturen mit unterschiedlichen Konformationen unterscheiden. lange Schlangen, manchmal ausgerichtet und sehr eng beieinander; alles drehen und drehen in drehbewegungen. Aber schau! Was ist das Eine der Schlangen hatte ihren eigenen Schwanz eingefädelt und die Form wirbelte spöttisch vor meinen Augen herum. Als hätte ein Blitzschlag stattgefunden, wachte ich auf und verbrachte den Rest der Nacht damit, die Konsequenzen der Hypothese zu überprüfen. Lasst uns träumen lernen, meine Herren, denn dann werden wir vielleicht die Wahrheit erkennen. "

Nach diesem Traum fand er die Möglichkeit, dass ein Benzolmolekül dieses schlangenähnliche Verhalten aufweist. Anschließend folgerte er die cyclische und hexagonale Formel von Benzol.

Er hat auch Arbeiten an organischen, ungesättigten und Schwefelsäuren und Quecksilberfulminat durchgeführt. Er hinterließ eine wertvolle Arbeit über organische Chemie, die in 4 Bände und mehrere Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften unterteilt war.

Er starb am 13. Juli 1896 in Bonn.